Voxel4U 3D Druck

Reverse Engineering 
mit 3D-Scan

Reverse Engineering bei Voxel4u

Fehlende Zeichnungen oder nicht mehr verfügbare CAD-Daten erschweren häufig Wartung, Ersatzteilfertigung oder die Weiterentwicklung bestehender Produkte.


Reale Bauteile digital
rekonstruieren

Real → Digital → CAD

Mit Reverse Engineering auf Basis moderner 3D-Scan Technologie rekonstruieren wir reale Bauteile zu parametrischen, weiterverwendbaren CAD-Modellen - schnell, präzise und plattformunabhängig.

Auf Wunsch begleiten wir den gesamten Prozess weiter:
Von der Digitalisierung über die CAD-Rekonstruktion bis zur physischen Fertigung im 3D-Druck erhalten Sie alles aus einer Hand.

So entsteht eine durchgängige Datengrundlage für Konstruktion, Simulation, Qualitätssicherung und die Fertigung von Prototypen sowie Serienfertigung.

Was bedeutet Reverse
Engineering?

Rekonstruktion mittels 3D-Scan

Beim Reverse Engineering wird ein physisches Objekt geometrisch erfasst, technisch interpretiert und konstruktiv im CAD nachgebildet.
Im Unterschied zu reinen Scan-Daten wie Punktewolken oder Mesh-Modellen entsteht dabei ein

  • vollständig bearbeitbares CAD-Modell
  • featurebasierte Konstruktion mit Bohrungen, Radien und 
 Funktionsfläche
  • fertigungsrelevanter Datensatz für nachgelagerte Prozesse - inklusive 3D Druck oder konventioneller Fertigung

Damit wird aus der Digitalisierung eines Bauteils eine nachhaltig nutzbare Konstruktions und Fertigungsgrundlage.

Unser Scan-to-CAD-to-
Print-Workflow

Präzise, schnell, direkt

1.
Erfassung mit hochpräziser Messtechnik von Creaform

Berührungslose optische 3D-Scanner erfassen Geometrien schnell, vollständig und materialschonend.

2.
Datenaufbereitung und Mesh-Erstellung

Punktewolken werden bereinigt, ausgerichtet und in geschlossene Netzmodelle überführt.

3.
Parametrische CAD-Rekonstruktion

Aus dem Mesh entsteht ein strukturiertes CAD-Modell, das direkt in Konstruktion, Simulation oder Fertigung eingesetzt werden kann.

4.
Validierung, Fertigung und 3D-Druck

Soll-Ist-Vergleiche, Toleranzanalysen sowie die Übergabe an CAD- oder additive Fertigungsprozesse sichern die direkte Nutzbarkeit. Auf Wunsch fertigen wir rekonstruierte Bauteile direkt per 3D-Druck - z. B. für Prototypen, Funktionsmuster, kurzfristige Ersatzteile oder auch Serienteile.

Unsere Technologie für Reverse Engineering und 3D-Druck

Hochpräziser 3D-Scan für digitale Bauteile

Präziser 3D-Scan mit dem Creaform Silver Elite

Für die hochgenaue Digitalisierung setzen wir einen industrietauglichen, tragbaren 3D-Scanner ein, der speziell für Reverse-Engineering und Messanwendungen entwickelt wurde.

Relevante technische Eckdaten:

  • Genauigkeit: bis zu 0,030 mm
  • Volumetrische Genauigkeit: ca. 0,020 mm + 0,060 mm/m
  • Empfohlener Teilegrößenbereich: etwa 0,05 m bis 4 m
  • Exportformate: u. a. STL, STEP, OBJ, PLY und 3MF für CAD-, Simulations- 
 und 3D-Druck-Workflows



Diese Kombination aus Präzision, großem Messbereich und flexiblen Datenformaten bildet die Grundlage für einen durchgängigen Reverse-Engineering-Prozess - von der Erfassung bis zur fertigen Komponente.

Direkter Scan-to-CAD-Workflow in SolidWorks

Durch die nahtlose Schnittstelle vom Scan direkt in SolidWorks lassen sich die erfassten Geometriedaten effizient in parametrische CAD-Modelle überführen. Ohne Medienbrüche oder aufwändige Nachbearbeitung.
Das verkürzt Durchlaufzeiten, reduziert Datenverluste und beschleunigt den gesamten Weg von der realen Geometrie zur fertigen Konstruktion oder zum 3D-gedruckten Bauteil.

Typische Anwendungsfälle von
Reverse Engineering

Schneller Prozess dank 3D-Scan

  • Ersatzteile ohne CAD-Daten:
    Fehlende oder nicht mehr lieferbare Komponenten werden digital rekonstruiert und können bei Bedarf direkt im 3D-Druck gefertigt werden - für schnelle Wiederverfügbarkeit.

  • Maschinen- und Anlagenkomponenten im Bestand:
    Bauteile werden digitalisiert, angepasst und entweder konventionell oder additiv neu produziert, um Modernisierungen und Umbauten effizient umzusetzen.

  • Produktentwicklung und Versuchsbauteile:
    Durch Tests, Versuche oder manuelle Nachbearbeitungen entstehen in der Produktentwicklung oft Geometrien ohne aktuellen CAD-Datensatz.
3D-Scan und Reverse Engineering erfassen diese Formen präzise digital und machen sie für Weiterentwicklung, Simulation oder 3D-Druck nutzbar.

  • Soll-Ist-Vergleich in der Qualitätssicherung:
    Vollflächige Abweichungsanalysen sichern Qualität - während identifizierte Optimierungen direkt in neue, gedruckte Bauteilvarianten überführt werden können.

Reverse Engineering verbindet Digitalisierung, Konstruktion und Fertigung zu einem durchgängigen Prozess.

Ihre Vorteile mit

Voxel4u

Digitale Lösungen, sofort einsatzbereit

  • Durchgängiger Scan-to-CAD-to-Print Prozess aus einer Hand
  • Hochpräzise optische 3D-Messtechnik von Creaform
  • Direkte SolidWorks Schnittstelle
  • Schnelle Umsetzung durch industriellen 3D-Druck
  • Plattformunabhängige, fertigungstaugliche Daten
  • Persönliche Betreuung und kurze Projektlaufzeiten


Unser Ziel: Aus realen Bauteilen sofort nutzbare digitale und physische Lösungen schaffen.

Reverse-Engineering-Projekt 
starten

Sie möchten ein Bauteil digital rekonstruieren, optimieren oder direkt fertigen lassen?

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  • Bauteil bewerten lassen
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Was muss ich für eine Anfrage vorbereiten:

  • Bilder des gewünschten Scanteils
  • Abmaße des Teils
  • Beschreibung der Anwendung

Fragen und Antworten

Alles rund um Reverse Engineering im 3D Druck

Was ist der Vorteil eines parametrischen CAD-Modells gegenüber einem einfachen Scan (Mesh)?

Ein reines 3D-Scan-Ergebnis liegt in der Regel als Polygonnetz (Mesh) vor. Dieses beschreibt lediglich die Oberfläche eines Bauteils, ist jedoch nicht editierbar und enthält keine konstruktive Logik.

Ein parametrisches CAD-Modell hingegen wird in SolidWorks auf Basis der Scandaten neu aufgebaut und besitzt echte Konstruktionsmerkmale wie Skizzen, Features und Parameter.

Der entscheidende Vorteil liegt in der vollständigen Weiterbearbeitbarkeit:

Geometrien können gezielt verändert, optimiert oder an neue Anforderungen angepasst werden – etwa für Toleranzen, Materialänderungen oder Funktionsverbesserungen. Damit wird aus einem reinen Abbild des Bauteils ein technisch nutzbares Konstruktionsmodell für Entwicklung, Fertigung und Serienüberarbeitung.

Können auch beschädigte oder abgebrochene Teile rekonstruiert werden?

Ja, auch beschädigte oder teilweise fehlende Bauteile können in vielen Fällen rekonstruiert werden.

Dabei werden vorhandene Geometrien aus dem 3D-Scan analysiert und durch konstruktive Methoden in SolidWorks ergänzt oder gespiegelt. Symmetrien, Vergleichsgeometrien oder funktionale Referenzen anderer Bauteilbereiche helfen dabei, fehlende Strukturen zu rekonstruieren.

Gerade im Bereich der Ersatzteilherstellung und Instandhaltung ist dies ein typischer Anwendungsfall, wenn keine Original-CAD-Daten mehr verfügbar sind oder Bauteile nicht mehr produziert werden.

Wie präzise ist das Ergebnis und für welche Bauteilgrößen ist das Verfahren geeignet?

Mit dem eingesetzten industriellen Creaform HandySCAN 3D | Silver Elite verwenden wir einen hochpräzisen, laserbasierten 3D-Scanner auf Metrologie-Niveau. Das System arbeitet mit mehreren kreuzenden Laserlinien und optischem Tracking und ist speziell für industrielle Mess- und Reverse-Engineering-Anwendungen entwickelt.

Dadurch lassen sich Bauteile mit sehr hoher Genauigkeit im Submillimeterbereich erfassen – auch bei komplexen Geometrien, Freiformflächen oder schwer zugänglichen Bereichen.

Das Verfahren eignet sich sowohl für kleine Präzisionsteile als auch für größere industrielle Komponenten oder Baugruppen. Die maximale Bauteilgröße ist dabei nicht fest begrenzt, sondern hängt primär von der Geometrie und dem gewünschten Detailgrad der Digitalisierung ab. Der empfohlene Teilegrößenbereich des Herstellers liegt bei 0,05-4m.

In Kombination mit der CAD-Rekonstruktion in SolidWorks entsteht ein präzises digitales Abbild des realen Bauteils, das als Grundlage für Ersatzteilfertigung, Konstruktion oder Optimierung dient.

Wie genau ist das finale CAD-Modell im Vergleich zum Original?

Das finale CAD-Modell basiert direkt auf den 3D-Scandaten des physischen Originalteils. Dadurch ist die geometrische Abweichung in der Regel sehr gering und hängt primär von der Scanauflösung sowie der Rekonstruktionsmethode in CAD ab.

Während ein Scan lediglich eine Oberflächenabbildung darstellt, wird das CAD-Modell konstruktiv nachgebildet. Dadurch kann es sogar präziser und konsistenter sein als das Originalteil, insbesondere wenn Fertigungstoleranzen oder Verschleiß im Ausgangsteil berücksichtigt werden.

In der Praxis dient das Modell als zuverlässige Grundlage für Fertigung, Optimierung oder Re-Engineering.

Wie lange dauert der Prozess vom Scan bis zum fertigen Teil?

Die Dauer eines Reverse-Engineering-Projekts hängt stark von der Komplexität des Bauteils, der Qualität der vorhandenen Geometrie sowie dem gewünschten Detailgrad der Konstruktion ab.

Einfachere Bauteile mit klaren Geometrien können oft innerhalb weniger Stunden bis zu einem Tag gescannt und konstruktiv aufbereitet werden. In solchen Fällen ist auch eine sehr schnelle Umsetzung bis zum fertigen 3D-Druckteil möglich.

Komplexe Bauteile mit Freiformflächen, hohen Anforderungen an Passgenauigkeit oder fehlenden Referenzgeometrien können hingegen mehrere Tage bis hin zu einigen Wochen in Anspruch nehmen. Besonders der konstruktive Aufbau eines parametrischen CAD-Modells in SolidWorks ist hier der zeitbestimmende Faktor.

Durch den durchgängigen Workflow aus 3D-Scan, CAD-Rekonstruktion und additiver Fertigung kann der gesamte Prozess dennoch deutlich schneller umgesetzt werden als bei einer klassischen Neuentwicklung oder konventionellen Ersatzteilbeschaffung.

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Gerne Beantworten wir ihre offenen Fragen

Daniel Eder
3D Druck Experte
+43 664 3806251‬
d.eder@voxel4u.com