3D-Druck
als Alternative
Kurze Lieferzeiten und skalierbare Preise
Vorteile der additiven (Klein) Serienfertigung
Kostengünstig und Nachhaltig
Die Kosten für ein Spritzgusswerkzeug können ohne Weiteres sehr schnell mehrere 10.000,- € betragen. Im Bereich der unteren Stückzahlen ist der Investitionsaufwand daher enorm. Mithilfe der additiven Fertigung ist das allerdings nicht der Fall, egal ob 1 Stück oder 1.000 Stück, die Produktionskosten sind annähernd die Gleichen. Je nach Stückzahl soll immer zwischen den Technologien abgewogen werden. Wenn man beide Fertigungsverfahren vergleicht, ergibt sich je nach Komplexität des zu fertigenden Bauteils ein kritischer Punkt.
Nach unseren bisherigen Erfahrungen liegt der Break Even bei eine, Bedarf von mehr als 1.000 – 10.000 Stück wo sich ein Spritzgusswerkzeug amortisiert.
Besonders in der Fertigung von Kleinserien ist die additive Fertigung daher oft der nachhaltigere Weg, da gezielt so viele Teile angefertigt werden können, wie benötigt werden. Durch diese Flexibilität in der Produktionsmenge ohne Kostendifferenz können Unternehmen nachhaltiger handeln und überschüssige Mengen an Fertigungsteilen vermeiden. Zudem wird die Serie erst in der gewünschten Menge produziert, wenn das Einzelstück zu 100% perfekt den Vorstellungen entspricht – so werden Kosten und Ressourcen gespart.
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Peter Weiss
Technische Leitung
+43 664 1928860
p.weiss@voxel4u.com
Schnell und flexibel
Zügig und anpassungsfähig
Werkzeuglose Fertigungsverfahren ermöglichen eine kosteneffiziente Produktion, da der zeitraubende und kostspielige Prozess des Formenbaus entfällt. Durch die technische Machbarkeit von komplexen Strukturen wird nahezu unbegrenzte Freiheit im Design erreicht, wodurch sich technische und wirtschaftliche Vorteile ergeben. Dies führt zu beschleunigten Produktionszeiten und verkürzten Fertigungszyklen, wodurch die Markteinführungszeit erheblich reduziert wird. Zudem sorgt die hohe Flexibilität dafür, dass Produktanpassungen schnell und kostengünstig direkt am digitalen Modell umgesetzt werden können.
Herstellungsverfahren in der additiven Serienfertigung
Die unterschiedlichen 3D Druck Verfahren für Nullserien & Vorserien
Voxel4U bietet verschiedene Fertigungsmethoden für 3D-Druck und additive Fertigung. Das SLS Verfahren, also Selektive Lasersintern, eignet sich bestens für anspruchsvolle Kleinserien, welche keine Stützstrukturen enthalten. Das MJF Verfahren eignet sich hingegen besser für glatte Oberflächen. In Sachen Robustheit stehen sich die Verfahren in nichts nach, auch die Genauigkeit der Serienteile wird nicht von dem Verfahren beeinflusst. Gerne beraten wir Sie jedoch zu Ihrem individuellen Projekt und bestimmen gemeinsam mit Ihnen das passende Fertigungsverfahren für Ihre Kleinserie!
Was bedeutet additive Serienfertigung?
Erklärung
Additive Serienfertigung ist die Herstellung von Produktenserien oder Serienbauteilen mit Hilfe von 3D Druck. Die Kleinserienfertigung mit 3D Druck ermöglicht eine besonders geringe Fertigungsmenge von Bauteilen, Kunstobjekten oder Prototypen aus Leichtbau Material.
Bei der Entwicklung von Serienbauteilen können so Vorserien und Prototypen mit wenig Herstellkosten entwickelt werden. Dies ermöglicht Unternehmen, Kosten einzusparen und die Serienfertigung besonders effizient zu gestalten. Die Serienanfertigung im 3D Druck funktioniert bereits ab Losgröße 1 und kann so zur nachhaltigen Produktentwicklung beitragen.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Bei der Einzelfertigung wird ein Bauteil in geringer Stückzahl oder sogar einmalig produziert, ideal für Prototypen, Funktionsmuster oder sehr spezialisierte Anwendungen. Der Fokus liegt auf Flexibilität, kurzen Reaktionszeiten und der Möglichkeit, Designs problemlos anzupassen.
Die Serienfertigung hingegen zielt auf die Herstellung größerer Stückzahlen ab, bei Voxel4U typischerweise von Kleinserien bis hin zu mehreren tausend Teilen. Hier stehen Prozessstabilität, Wiederholgenauigkeit und gleichbleibende Qualität im Mittelpunkt.
Dank additiver Fertigung kann Voxel4U beide Bereiche effizient bedienen:
Einzelfertigung für schnelle Entwicklungszyklen, Serienfertigung für wirtschaftlich reproduzierbare Bauteile ohne Werkzeugkosten.
Bei der Serienfertigung wird ein Produkt in einer bestimmten Stückzahl hergestellt, alle Teile sind identisch und werden nach einem einheitlichen Prozess gefertigt. Das eignet sich ideal für Kleinserien bis hin zu größeren Produktionslosen, bei denen hohe Wiederholgenauigkeit gefragt ist.
Die Sortenfertigung geht einen Schritt weiter: Hier werden Varianten eines Grundprodukts produziert. Die Bauteile ähneln sich in ihrer Konstruktion, unterscheiden sich jedoch in einzelnen Merkmalen wie Abmessungen, Funktionen oder Individualisierungen.
Gerade in der additiven Fertigung spielt die Sortenfertigung eine große Stärke aus. Voxel4U kann Varianten flexibel und ohne Werkzeugänderungen produzieren. So entsteht kein Mehraufwand.
So lassen sich sowohl standardisierte Serienprodukte als auch kundenspezifische Varianten wirtschaftlich und in hoher Qualität herstellen.
Ein gutes Beispiel bietet Voxel4U selbst: Für ein Unternehmen, das Reinigungssysteme für Stromschienen entwickelt, fertigt Voxel4U mittels 3D-Druck mechanisch belastbare Saugkopf-Komponenten.
- Diese Bauteile werden im Rahmen der Serienfertigung mit der Technologie HP Multi Jet Fusion (MJF) gedruckt, um eine hohe Stabilität, gute Oberfläche und lange Lebensdauer zu gewährleisten.
- Aufgrund der additiven Fertigung kann Voxel4U diese Teile effizient und ohne Werkzeugkosten auch in mittleren Stückzahlen bzw. Kleinserien herstellen – vom ersten Produktionslos bis zur Serienproduktion.
Dieses Beispiel zeigt, wie Voxel4U mit 3D-Druck nicht nur Prototypen, sondern auch serienreife, industrielle Bauteile fertigt: schnell, flexibel und wirtschaftlich.